Raphael Tigges besucht „Clarholzer Bullerbü“

„Tigges trifft …“

Vor dem bunten Sofa im großen Aufenthaltsraum des „Clarholzer Bullerbü“: Die Tagesmütter Monika Uerding und Petra Künert mit dem Landtagsabgeordneten Raphael Tigges (v.l.).
Vor dem bunten Sofa im großen Aufenthaltsraum des „Clarholzer Bullerbü“: Die Tagesmütter Monika Uerding und Petra Künert mit dem Landtagsabgeordneten Raphael Tigges (v.l.).
Der heimische Landtagsabgeordnete Raphael Tigges hat sich im Rahmen seiner Besuchsreihe „Tigges trifft …“ über die neue Kindertagespflege „Clarholzer Bullerbü“ informiert. Tigges hat als Mitglied im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend des Landtags einen politischen Schwerpunkt auf Finanzierung, Ausbau und guter Qualität der Kindertagesbetreuung. Die Tagespflege in der Clarholzer Zehntscheune, die mit dem Jugendamt des Kreises Gütersloh zusammenarbeitet, war am 4. November vergangenen Jahres eröffnet worden. Neun Kinder zwischen null und drei Jahren werden hier gleichzeitig von den Tagesmüttern Petra Künert und Monika Ueding betreut. Gelegentlich kommt als Aushilfskraft Margret Krampe zum Einsatz.

„Die Zehntscheune ist mit ihrem großen Außengelände, ihren hohen Fachwerkräumen, den 156 Quadratmetern Grundfläche und der freundlichen, kindgerechten Einrichtung ein wunderbarer Ort für eine Kindertagespflege“, sagte Tigges. Gleiches müssen auch Künert und Ueding gedacht haben, als das Gebäude von der Gemeinde Herzebrock-Clarholz für eine Nutzung als Kindertagespflege angeboten wurde. Sie hatten daher nicht gezögert, es hier mit einer Kooperation zu versuchen. Die bisherige Entwicklung gibt ihnen Recht, für diesen Sommer liegen bereits 15 Anfragen nach einem Betreuungsplatz vor. Großen Anteil an den guten Rahmenbedingungen haben auch die Gemeinde und Bürgermeister Marco Diethelm, die sich sehr um die Einrichtung bemüht und sie bei der Herrichtung des Gebäudes und des Geländes unterstützt haben.

Als Wunsch an die Politik steht bei den beiden Tagesmüttern ein Ende der ausufernden bürokratischen Auflagen oben an. „Ebenso wäre eine Vereinheitlichung der unterschiedlichen Regelungen und Finanzierungsgrundlagen für die Kindertagespflege in den Kommunen hilfreich“, sagten Künert und Ueding. Schließlich wäre auch eine Angleichung bei den Regelungen zur Anwesenheitspflicht der Kinder und zu den Landesförderungen zwischen Kindergärten und Kindertagespflegen aus Sicht der beiden Tagesmütter sinnvoll.

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