Kreis Gütersloh profitiert von Sanierungsoffensive des Landes

In Nordrhein-Westfalen fließen in diesem Jahr aus dem regulären Haushalt und dem Sondervermögen des Bundes sowie den Mitteln aus dem Landeshaushalt rund 500 Millionen Euro in den Erhalt der Straßeninfrastruktur. Im Landesstraßenerhaltungsprogramm 2026 mit einem Gesamtvolumen von 235 Millionen Euro sind vier Maßnahmen im Kreis Gütersloh enthalten. Eine weitere Maßnahme kommt aus dem Radwegeprogramm 2026, das ein Volumen von 38,55 Millionen Euro hat.

„Mittel aus dem Landesstraßenerhaltungsprogramm fließen in die Fahrbahnsanierung inklusive Geh- und Radwegsanierung über eine Strecke von 1,7 Kilometern an der L 757 östlich der Ortsdurchfahrt Spexard in Gütersloh,“ erklärt der Landtagsabgeordnete Raphael Tigges, dessen Wahlbezirk sich in der Mitte des Kreises befindet. „Für den gleichen Zweck gibt es Gelder für eine Maßnahme über 5,4 Kilometer an der L 927 zwischen Herzebrock-Clarholz und Marienfeld. Aus dem Radwegeprogramm fließen für eine Strecke von 1,2 Kilometer Gelder für die L 757 für eine Baumaßnahme östlich der Ortsdurchfahrt Spexard und östlich der Thaddäusstraße in Gütersloh.“

„Ein Ersatzneubau an der L 751 in Verl-Liemke wird wiederum mit Mitteln aus dem Landesstraßenerhaltungsprogramm bedacht,“ sagt André Kuper, Landtagsabgeordneter und Landtagspräsident, der seinen Wahlbezirk im Süden des Kreises hat. In den Norden des Kreises, nach Steinhagen, fließen Mittel für eine Fahrbahnsanierung an der L 778 über rund einen Kilometer. „Wir freuen uns, dass der Kreis Gütersloh so mit Mitteln aus der Sanierungsoffensive bedacht wird und die Infrastruktur im ländlichen Raum damit deutlich verbessert wird“, sagen die beiden Landtagsabgeordneten. „Ziel der Rekordinvestitionen ist, den Sanierungsstau abzubauen und die Infrastruktur langfristig leistungsfähig zu machen.“